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Geschichte
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Geschichte

  • 6. Jahrhundert v. Chr.  : die alten Griechen gründeten Kolonien auf einigen Inseln entlang der Adriaküste
  • bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. : das heutige Kroatien gehörte zu den römischen Provinzen Pannonien und Dalmatien
  • 6. Jahrhundert n. Chr. : die Awaren, ein Nomadenvolk, besiedelten die Gebiete Kroatiens
  • 7. Jahrhundert n. Chr. : slawische Stämme wanderten in die Region und vertrieben die Awaren
  • 8. Jahrhundert n. Chr. : Gründung des kroatischen Fürstentums in der Region des heutigen Norddalmatien
Das Königreich Kroatien [924-1102]

924 wurde durch König Tomislav das unabhängige Königreich Kroatien gegründet. Das kroatische Königreich beinhaltete Zentralkroatien, Slawonien, Teile Dalamatiens und Bosnien. Die Stadtrepublik Raguza (Dubrovnik) blieb unabhängig und konnte sich durch geschicktes Tarieren mit den Grossmächten bis zu Napoleons Zeiten halten. Das heutige kroatische Staatswappen, ein rot-weisses Schachbrettmuster, erschien erstmalig zu diesen Zeiten. Die andauernden Machtkämpfe schwächten Kroatien, dies nutzten die Ungarn und übernahmen Kroatien unter eigener Herrschaft.

Kroatien unter Ungarischer "Herrschaft" [1102-1918]

Mit Ausnahme der Türkenkriege blieb Kroatien bis zum Ende des Ersten Weltkriegs in einer Art Verbindung mit Ungarn. Kroatien hatte zwar eine eigene Autonomie und war somit keine ungarische Provinz, aber die Abhängigkeit von Ungarn war sehr stark und wurde mit der Zeit immer grösser.
1526: Nach der Niederlage der Ungarn bei Mohach wurde Kroatien ein Teil des osmanisches Reiches.
1699: Im Verbund mit Ungarn und dem Habsburger Kaiserreich wurden die Türken geschlagen und vertrieben. Kroatien wurde ein autonomes Königreich, welches zum Habsburgerreich gehörte. Istrien und Dalmatien wurden in dieser Zeit von Venedig und Frankreich kontrolliert. 
1867: Gründung der Österreichisch-Ungarischen Monarchie, dadurch war Kroatien der ungarischen Krone unterstellt 
1881: Zusammenschluss von Kroatien und Slawonien 
Nach dem Ersten Weltkrieg (1918) endete auch die jahrhundertelange kroatische Verbindung zu Ungarn.

Jugoslawien

1917: erste Gespräche und Vereinbarungen zwischen südslawischen Politikern zur Gründung eines gemeinsamen Staates
1918: Aleksandar I. Karadordevic, Thronfolger und Prinzregent von Serbien, proklamierte das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen. Bei den ersten freien Wahlen in Kroatien gewann die Bauernpartei unter Stjepan Radic, die sich im Gegensatz zu den bürgerlichen Gruppierungen für das Selbstbestimmungsrecht der Völker sowie für die Gründung einer kroatischen Republik einsetzte
1921: Ohne Beteiligung der kroatischen Bauernpartei und der "staatsfeindlichen" Kommunistischen Partei Jugoslawien wurde eine Verfassung verabschiedet, welche die Auflösung der historischen Provinzen vorsah, was den Serben als zahlenmässig grösstem Volk de facto die Vorherrschaft sicherte. 
Zwischen 1919-1928 entfielen 92% der 673 Amtsmonate auf serbische Minister, obwohl die Serben nur 32% der ca. 14 Millionen Einwohner darstellten.
1929: Einführung der Königsdiktatur und Schaffung einer neuen territorialen Verwaltungsstruktur, wodurch der Zentralismus weiter gestärkt wurde.

Zweiter Weltkrieg

6. April 1941: Überfall Jugoslawiens durch Deutschland und Kapitulation binnen 2 Wochen
10. April 1941: Nachdem die Kroatische Bauernpartei die Kollaboration mit den deutschen Besatzern abgelehnt hatte, proklamierte Ante Pavelic, der Führer der kroatischen, faschistischen Ustaša-Bewegung den unabhängigen balkan, 
Staat Kroatien. 
29. November 1943: Gründung der neuen Föderativen Volksrepublik Jugoslawien im bosnischen Jajce durch jugoslawische Partisanen unter Führung des Kroaten Josip Broz Tito, die Kroatien als Teil-Republik beinhaltete. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Jugoslawien der Sozialismus eingeführt.
1948: Auseinandersetzung zwischen Stalin und Tito, wodurch der Sozialismus in Jugoslawien eine eigene, westlich-offene Orientierung bekam.
Die weitgehende Öffnung Jugoslawiens zum Westen war die Voraussetzung für die Entwicklung des Tourismus an der Adriaküste.
Durch den Tourismus war Kroatien eine der wohlhabendsten Republiken im damaligen Jugoslawien. Die Verteilung der durch den Tourismus erzielten Gewinne führte zu Spannungen mit der Zentralregierung.  
1971: Die Spannungen mit der Zentralregierung erreichten ihren Höhenpunkt im Frühjahr 1971 (Kroatischer Frühling), als die kroatischen Intellektuellen und Politiker mehr Autonomie fordeten. Über 2000 Menschen wurden verurteilt.
Nach Titos Tod 1980 wurden die Differenzen zwischen Kroatien und Slowenien auf der einen Seite und der pro-serbischen Zentralregierung auf der anderen Seite immer grösser. Die Rufe nach mehr Autonomie wurden immer stärker.

Kroatien seit 1990

1990: Bei den ersten freien Wahlen seit 1945 gewann mit Abstand die HDZ unter Franjo Tudman. Die neue kroatische Regierung unternahm intensive Schritte in Richtung Unabhängigkeit.
23. Dezember 1991: Deutschland erkannte die Republik Kroatien als selbständigen Staat an.
15. Januar 1992: Die restlichen EG-Staaten schlossen sich an und leiteten damit die internationale Anerkennung des Staates ein. Die serbische Bevölkerung erkannte die kroatische Unabhängigkeit nicht an und entwickelte
mit mächtiger Unterstützung der jugoslawischen Volksarmee einen bewaffneten Widerstand. Dies resultierte in einem blutigen Krieg mitten in Europa. 
Januar 1992: Unter Vermittlung der Vereinigten Nationen wurde ein Waffenstillstand geschlossen. Die jugoslawische Armee zog sich aus Kroatien zurück und überliess den serbischen Aufständigen ihr ganzes Waffenarsenal.
Internationale Friedenstruppen (UNPROFOR) kontrollierten die Grenzregionen zu den serbisch kontrollierten Teilen des Landes, die ca. 30% Kroatiens umfassten. 
Mai 1992: Kroatien wurde Vollmitglied der Vereinten Nationen (UN)
1993: Teile der kroatischen Armee waren im Krieg in Bosnien-Herzegowina involviert.              
1995: In zwei kombinierten Aktionen der kroatischen Armee und Polizei wurden die besetzten Gebiete Kroatiens zurückerobert.
21. Dezember 1995: Unterzeichnung des Vertrages von Dayton durch den kroatischen Präsidenten Franjo Tudjman zusammen mit dem serbischen Präsidenten Slobodan Miloševic und dem bosnischen Präsidenten Alija Izetbegovic, wodurch auch die Kriegsaktivitäten im benachbarten Bosnien und Herzegowina beendet wurden.
6. November 1996: Aufnahme Kroatiens in den Europarat 
3. Januar 2000: Bei den Parlamentswahlen kam es zum Regierungswechsel von der konservativen HDZ zum Koalitionsblock unter der Führung der SDP.
November 2003: HDZ wurde wieder stimmenstärkste Partei
18. Juni 2004: Kroatien bekam von den Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union (EU) den Status eines offiziellen Beitrittskandidaten
1. Juli 2013: Aufnahme Kroatiens in die Europäische Union (EU)

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